Ein spannender Gedanke
... dieser Eintrag verschreibt sich voll und ganz der Pseudophilosophie. Der Gedanke von dem ich spreche ist mir gerade beim Lernen für eine Klausur gekommen und irgendwie ist der Drang ihn nieder zu schreiben größer als der zu lernen.
Was haben Mathematik und die Seele gemeinsam? Es gibt sie nicht! Es gibt noch viel mehr Sachen nicht von denen wir glauben, dass es sie gibt. Aber ich will jetzt bei diesem Beispiel bleiben.
Ich gebe zu, so kann man das nicht stehen lassen, so alleine ist das auch wieder falsch. Man muss das ganze nur differenzierter betrachten. Menschen leben in Modellen. Modelle können Religionen sein, Modelle können Atome beschreiben oder Modelle können das Wachstum einer Funktion beschreiben.
Mathematik gibt es nicht auf der Welt, das ist kein Teil der Natur. Mathematik ist voll und ganz vom Menschen erschaffen um sich die Welt zu erklären - ein Modell. Und das ist jetzt das schwierige daran, irgendwo gibt es sie wieder schon, der elementare Unterschied jedoch ist, dass es sich dabei nur um geistiges Produkt von uns Menschen handelt. Jemand sagt "Guck, da sind zwei Steine", wieso gerade 2? Auf der Welt gibt es viel mehr Steine, aber dieser jemand hat das Modell gewählt mit dem er nur genau diese 2 Steine beschreiben will. Trotzdem ist es nach unserem mathematischem Modell nicht falsch, weil es das System halt nur auf diese 2 Steine beschränkt. Die Steine liegen da, ohne Frage. Aber wieso die Zahl 2?
Ähnlich verhällt es sich mit der Seele oder kann mir einer von euch sagen wo sie im Körper liegt? Die Seele ist auch wieder "nur" ein Modell vom Wesen eines Menschen. Und wenn dann zum Beispiel ein Familienmitglied stirbt und man sagt, dass seine Seele bei uns bleibt, dann ist es das Modell seiner Seele und nicht die Seele selber, die es gar nicht gibt. Zum Beispiel in der Form von Geschichten die man mit dem verstorbenen erlebt hat, all das bleibt zurück und ist ein Modell dass den nicht mehr existenten erhällt.
Und nochmal gebe ich zu, dass ich es ein wenig übertrieben habe. Die Mathematik und die Seele gibt es doch - als Modell. Ich wollte am Anfang bisschen provozieren und zum weiterlesen motivieren. Und es ist auch gar nicht weiter schlimm, dass das "nur" Modelle sind, weil der Mensch nun mal so ein großes Hirn hat, mit dem er sich zu viele Gedanken macht und das halt gerne mit Modellen lebt.
Ich bin mir außerdem bewusst, dass meine Ausführungen einige Lücken und Angriffspunkte bieten, auf die, wie ich hoffe ich auch die Antworten habe, aber es ist kaum möglich, dass alles in einem Blogeintrag wiederzuspiegeln. Aus dem Grund freue ich mich auf eure Kommentare :)
Das Bedürfnis meinem Namen gerecht zu werden ist hiermit fürs erste wieder gestillt und ich beschäfftige mich weiter mit meinen Mathematikmodellen ;)
Was haben Mathematik und die Seele gemeinsam? Es gibt sie nicht! Es gibt noch viel mehr Sachen nicht von denen wir glauben, dass es sie gibt. Aber ich will jetzt bei diesem Beispiel bleiben.
Ich gebe zu, so kann man das nicht stehen lassen, so alleine ist das auch wieder falsch. Man muss das ganze nur differenzierter betrachten. Menschen leben in Modellen. Modelle können Religionen sein, Modelle können Atome beschreiben oder Modelle können das Wachstum einer Funktion beschreiben.
Mathematik gibt es nicht auf der Welt, das ist kein Teil der Natur. Mathematik ist voll und ganz vom Menschen erschaffen um sich die Welt zu erklären - ein Modell. Und das ist jetzt das schwierige daran, irgendwo gibt es sie wieder schon, der elementare Unterschied jedoch ist, dass es sich dabei nur um geistiges Produkt von uns Menschen handelt. Jemand sagt "Guck, da sind zwei Steine", wieso gerade 2? Auf der Welt gibt es viel mehr Steine, aber dieser jemand hat das Modell gewählt mit dem er nur genau diese 2 Steine beschreiben will. Trotzdem ist es nach unserem mathematischem Modell nicht falsch, weil es das System halt nur auf diese 2 Steine beschränkt. Die Steine liegen da, ohne Frage. Aber wieso die Zahl 2?
Ähnlich verhällt es sich mit der Seele oder kann mir einer von euch sagen wo sie im Körper liegt? Die Seele ist auch wieder "nur" ein Modell vom Wesen eines Menschen. Und wenn dann zum Beispiel ein Familienmitglied stirbt und man sagt, dass seine Seele bei uns bleibt, dann ist es das Modell seiner Seele und nicht die Seele selber, die es gar nicht gibt. Zum Beispiel in der Form von Geschichten die man mit dem verstorbenen erlebt hat, all das bleibt zurück und ist ein Modell dass den nicht mehr existenten erhällt.
Und nochmal gebe ich zu, dass ich es ein wenig übertrieben habe. Die Mathematik und die Seele gibt es doch - als Modell. Ich wollte am Anfang bisschen provozieren und zum weiterlesen motivieren. Und es ist auch gar nicht weiter schlimm, dass das "nur" Modelle sind, weil der Mensch nun mal so ein großes Hirn hat, mit dem er sich zu viele Gedanken macht und das halt gerne mit Modellen lebt.
Ich bin mir außerdem bewusst, dass meine Ausführungen einige Lücken und Angriffspunkte bieten, auf die, wie ich hoffe ich auch die Antworten habe, aber es ist kaum möglich, dass alles in einem Blogeintrag wiederzuspiegeln. Aus dem Grund freue ich mich auf eure Kommentare :)
Das Bedürfnis meinem Namen gerecht zu werden ist hiermit fürs erste wieder gestillt und ich beschäfftige mich weiter mit meinen Mathematikmodellen ;)
pseudophilosoph - 24. Jul, 00:19


interessant!